Spendenaktion 2019: Wir wollen helfen!
- Wünsche mit dem Wünschewagen des ASB erfüllen -

Liebe Auszubildende, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen!


Im Dezember 2019 habe ich Sie gebeten an unserer Spendenaktion


„WIR WOLLEN HELFEN! – WÜNSCHE MIT DEM WÜNSCHEWAGEN DES ASB ERFÜLLEN“


teilzunehmen.

Sie haben insgesamt 880,00€ gespendet.


Damit haben Sie all unsere Erwartungen übertroffen und gezeigt, dass Ihnen das Schicksal Ihrer Mitmenschen nicht egal ist.
Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken.


Am 17.02.2020 werden wir um 11:00 Uhr den Spendencheck an den ASB Aschersleben übergeben, auch der Wünschewagen wird zu diesem Zeitpunkt zugegen sein.


Ihre Liane Wiele
Stellv. Schulleiterin

Zwischen dem, was ist … und war (in Potsdam)

Am Mittwoch, dem 27.11.2019, durfte der Schuljahrgang 12 des beruflichen Gymnasiums der BbS I des Salzlandkreises „WEMA“ eine Literatur- und Gesellschaftsgeschichtsreise in die Stadt Potsdam unternehmen. Los ging es per Bus 6.45 Uhr von Aschersleben und 7.15 Uhr von Staßfurt aus. Es ist kein Geheimnis, dass Potsdam im Jubel und Trubel um die Metropole Berlin etwas untergeht. Dadurch, dass Potsdam direkt an die deutsche Hauptstadt angrenzt, genießt es im Allgemeinen nicht den Ruf als kulturhistorische Stadt.

Sobald wir jedoch an diesem nebeligen Mittwochmorgen unser Ziel erreichten, waren alle vom Gegenteil überzeugt. Prächtige Villen, ein unvergleichliches Schloss Sanssouci und eine Altstadt, die ihresgleichen sucht, um nur die ersten Bilder zu beschreiben, die uns nach dem Ortseingang zuteilwurden. Unsere zwei Besuchsgründe, das KGB-Gefängnis und das Theodor-Fontane-Archiv, befanden sich in derselben Gegend. Wir teilten uns nach unserer langen Busfahrt also in zwei Gruppen und besuchten jeweils eine der Sehenswürdigkeiten. Da das Theodor-Fontane-Museum seine Ausstellung erst wenige Wochen später startete, mussten wir uns mit einer Powerpoint-Präsentation und den zugehörigen Informationen durch eine Museumsfachfrau zufriedengeben. 2019 ist das Theodor-Fontane-Jahr und so kann man sagen, dass in diesem Jahr besonders intensive Kulturforschung für sein Leben und seine Werke betrieben wird.

Auch heute noch werden Erbstücke des Nachlasses berühmter deutscher Künstler von Museen ersteigert oder wiederentdeckt. Dies hängt mit der weiten Verstreuung einzelner Teile durch die zwei Weltkriege zusammen. Zusammengefasst war dieser Vortrag sehr informationsreich, aber auch ermüdend, da keine Exponate zur Verfügung standen und deshalb alles Sichtbare nur in der Powerpoint war. Dennoch ging man mit einer Fülle an interessantem neuen Wissen aus dem Archivsaal.

Danach begaben wir uns in das nahe gelegene KGB-Gefängnis-Museum. Bewusst sagt man hier KGB, da dieses Gefängnis durch die russische Besatzung bereits vor Gründung der STASI in der frühen Nachkriegszeit in Betrieb genommen wurde. Hinter dem Eingangsneubau tat sich uns ein altes Backsteingebäude auf. Wenn Wände sprechen könnten, dann wäre das hier der Fall gewesen, denn bereits von außen konnte man an den verwahrlosten Zellgitterfenstern und der bröckelnden grauen Außenfassade erkennen, dass an diesem Ort nichts Gutes vor sich ging. Unser Rundführer erklärte uns Aufbau und Funktion der Gefängnisanlage. Das gesamte Gebiet rund um das ehemalige Gefängnis war früher eine von der Außenwelt abgeschottete „Geheimstadt“, die mehrere Hektar umfasste. Bei Besichtigung des Zelltraktes erfuhren wir, dass das Gefängnis als Art Untersuchungshaft diente, in dem Beschuldigte auf ihren Prozess warteten. In vielen Fällen wurden die Menschen durch Folter, wie z.B. Aushungerung oder Schlafentzug, zu einem Geständnis gezwungen. Der KGB war für seine Willkür bekannt und verurteilte viele Unschuldige zu langen Haftstrafen oder dem Tode.

Als letzte Etappe dieses Museums folgten die Zeitzeugen, die wir über Videos mit Kopfhörern zu verschiedenen Themen, wie z.B. zu den Haftbedingungen, hören konnten. Nach ca. zwei Stunden ging es etwas betrübt, aber doch im Geiste fröhlich über unsere heutige Freiheit, auf den Potsdamer Weihnachtsmarkt. Als wir am Potsdamer Dom ankamen und die wenigen Stände nebst Riesenrad und Karussell sahen, waren einige schon etwas enttäuscht. Doch hinter dem großen Kirchengebäude tat sich seitlich eine gefühlt kilometerlange Straße mit Weihnachtsbuden auf. So konnten am Ende des Tages alle noch einmal 1,5 Stunden lang über den Weihnachtsmarkt trudeln.

Um 15.30 Uhr starteten wir unsere Rücktour mit dem Bus und kamen 18.00 Uhr in der Heimat Staßfurt an. Vielleicht kann Potsdam es einwohnertechnisch nicht mit Berlin aufnehmen, aber wenn man seine Idylle und Unscheinbarkeit etwas genauer betrachtet, merkt man schnell, dass es sich wegen seiner kulturellen Bedeutung nicht verstecken muss.

 

Autor: Florian Günther, FG 18 W (16.12.2019)

Neue Versorgung für Schüler und Lehrer an der BbS WEMA (STANDORT: Staßfurt)

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MOBBING – WENN AUSGRENZUNG EINSAM MACHT

Zum Beginn des neues Schuljahres 2019/2020 spielte der Weimarer Kulturexpress zum 2. Mal in der Berufsbildenden Schule I des Salzlandkreises Aschersleben WEMA vor ca. 150 Schülern aus den Bereichen der Sozialassistenz und des Berufsvorbereitungsjahres.


Das Theaterstück, aufgeführt von zwei Schauspielerinnen, zum Thema Mobbing ist eine rasant und fesselnd erzählte Geschichte über die Entstehung und Folgen ständiger Ausgrenzung und Schikanierung.

Das Stück wirft die Fragen auf: Warum werden Menschen zu Opfern? Was bringt Menschen dazu, andere seelisch zu verletzen? Wie reagieren Außenstehende darauf? Wie kann man sich als Opfer schützen und wehren? Und was tun gegen Cyber- Mobbing?

Diese sensiblen Themen wurden im Stück aufgegriffen und anschließend in einer kleinen Diskussionsrunde analysiert.

Mobbing ist kein neues Phänomen. Es ist in Schulen weit verbreitet, wobei es nicht verwechselt werden darf mit kurzzeitigen Konflikten, Streitereien, aggressiven Auseinandersetzungen oder Ausgrenzungen unter Kindern und Erwachsenen. Wichtig ist, dass Schüler und auch Lehrer aufmerksam gemacht werden und die Problematik ernst nehmen und sich ggf. Unterstützung holen.

Um dem entgegen zu wirken, werden auch in diesem Schuljahr präventive Maßnahmen/ Projekte gegen Gewalt und Mobbing durchgeführt.

Die Berufsbildenden Schulen stehen in enger Kooperation mit verschiedenen Institutionen aus dem Salzlandkreis.

 

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Autor: Block, C. (28.08.2019)

Fahrt ins Blaue

Am 13.08.2019 starteten die Lehrer der BbS I des Salzlandkreises WEMA pünktlich zu ihrer Fahrt ins Blaue Richtung Magdeburg.


Gegen 9.00 Uhr begann der SchilF-Tag mit einer Führung durch das MDR Sachsen-Anhalt Funkhaus, bei der es Einblicke gab in die Abläufe des Radio- und Fernsehbetriebes.

Über die Mittagsstunden beförderte uns die Weiße Flotte entlang der Wege des Wasserstraßenkreuzes in Magdeburg Rothensee mit einigen Informationen zum Umland sowie zur baulichen und technischen Umsetzung des Schiffshebewerkes beispielsweise.

Der Nachmittag der Fahrt ins Blaue klang „grün“ aus mit einer Besichtigung der Abtshof Spezialitäten-Destillerie, welche Marktführer im Bereich der Absinthherstellung ist. Hier bekamen wir Einblicke in die Vielfalt des Angebotes des Traditionsbetriebes, von dem wir uns am eigenen Leibe zum Ende der Führung überzeugen konnten.

 

Autoren: SHD, ROC (14.08.2019)

Neu auf der Homepage

Stellenmarkt SFT

Sie sind momentan auf der Suche nach dem passenden Ausbildungsberuf? Dann schauen Sie doch einfach mal in der neuen Rubrik Stellenmarkt SFT vorbei.

 

Leben im Salzlandkreis

Im Salzlandkreis gibt es mehr zu erleben und entdecken als man denkt. Eine kleine Übersicht dazu liefert die Homepage der Stadt Staßfurt unter der Rubrik Leben im Salzlandkreis.




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