Bericht über unsere Fahrt nach Langenstein

Wir, die Auszubildenden der Klassen VEK 18A und VEK 18B, fuhren am 14. Mai 2019 nach Langenstein.

An der Gedenkstätte wurden wir von den Mitarbeitern freundlich empfangen. Nach einer Einteilung in zwei Arbeitsgruppen wurde uns erklärt, dass das Arbeitslager Langenstein eine Außenstelle des KZ Buchenwald in den letzten Kriegsjahren des 2. Weltkrieges war.
Als Erstes machten wir uns auf den Weg, den auch die Gefangenen jeden Tag gehen mussten, um dann unter unmenschlichen Umständen ihre Arbeit zu verrichten. Am Ziel konnten wir ca. 100 m in den Stollen vordringen, um uns anzusehen, wie und wo die Gefangenen arbeiten mussten. Die Atmosphäre im Berg war ziemlich erdrückend. Alle waren froh, als wir den Himmel wieder sahen. Sämtliche Informationen zum Arbeitsalltag stimmten uns sehr nachdenklich.
Nach einer ersten Gesprächsrunde in der Gedenkstätte machten wir uns allein auf den Weg, um das Lagergelände kennenzulernen. Mit geeignetem Material erkundeten wir das gesamte Gelände. Man konnte sich leider nicht alles genau vorstellen. Deshalb plädieren wir dafür, dass die Gedenkstätte geöffnet bleibt und vielleicht den Besuchern noch mehr Material zur Verfügung gestellt wird.
Bei uns allen ist im Gedächtnis geblieben, dass so etwas Schreckliches nie wieder passieren darf. Wir danken den Mitarbeitern für ihre fachkundigen Erklärungen und für ihr Einfühlungsvermögen uns gegenüber.

Zudem gilt unser weiterer Dank der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, die diese Gedenkstättenfahrt mit ihrer finanziellen Unterstützung ermöglicht hat.

 

Autoren: Die Azubis der Verkäuferklassen VEK (am 19.06.2019)

Exkursion zur Gedenkstätte nach Langenstein-Zwieberge

     

Am Dienstag, dem 21.05.2019 fuhren die Klassen ZSM 18A, ZSM 18B, MBK 18 und KME 16 zur Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge nahe Halberstadt, einer Außenstelle des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald.

 

Empfangen wurden wir von Frau Rosenkranz, einer pädagogischen Mitarbeiterin der Gedenkstätte. Von ihr bekamen die Schüler erste Hintergrundinformationen zu diesem geschichtsträchtigen Ort sowie den Ablauf des Tages erklärt.

Der erste Besichtigungspunkt war das Stollensystem, welches von den damaligen Häftlingen unter schwersten Bedingungen erbaut wurde. Die Schüler lernten den Arbeitsweg der Gefangenen kennen und erhielten dabei wissenswerte Informationen zu den Lebensumständen im Lager. Um einen kleinen Teil des Stollenabschnitts besichtigen zu können, setzten sich die Jugendlichen am Tunneleingang Schutzhelme auf. Frau Rosenkranz begleitete uns dann in den Berg hinein und verdeutlichte uns dort sehr detailliert die Arbeitsbedingungen der Häftlinge.

Nach der Rückkehr zum Ausgangspunkt der Gedenkstätte sollte das Lagergelände jetzt im Rahmen einer Geocaching-Tour erkundet werden. Dazu teilten wir uns in mehrere Kleingruppen ein. Jede dieser Gruppen bekam eine Tasche, in der sich ein Tablet-PC, ein GPS-Tracker, ein Aufgabenheft sowie ein Schreibheft zur Beantwortung von Fragen befanden. Nach einer kurzen Einweisung erforschten die Schüler das Gelände dann selbstständig und erlebten dabei immer wieder Momente, die nach eigenen Aussagen so richtig "an die Nieren gingen".

 

Nach der Erkundung wurden die Ergebnisse mit Frau Rosenkranz in einem Seminarraum der Gedenkstätte ausgewertet und diskutiert. Weiterhin konnten wir Fragen stellen, die uns äußerst interessant und fachkundig beantwortet worden sind.

Wir danken der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt für die finanzielle Unterstützung dieses Projekttages.

 

Autor: KRN (am19.06.2019)

Betriebsbesichtigung Novelis in Nachterstedt

Wir, die Klasse INK 17 waren am 09. Mai 2019 im Aluminiumwerk vom Unternehmen Novelis in Nachterstedt. Durch eine Anfrage unserer Mitschülerin, die eine Ausbildung bei Novelis absolviert, kam es zur Organisation der Betriebsbesichtigung.

 

Am Anfang wurden wir an der Wache in Empfang genommen und von dort zum Verwaltungsgebäude geführt. Dort angekommen zeigte man uns eine Präsentation über Novelis als Unternehmen und dessen Aufbau. Im Anschluss bekamen wir eine Sicherheits-unterweisung, sowie weitere Informationen zum Werk in Nachterstedt. Nachdem wir unsere persönliche Schutzausrüstung für den Rundgang gemäß den Sicherheitsvorschriften erhalten haben, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe bekam eine Werksführung, währenddessen ging es für die zweite Gruppe in die Azubi-Werkstatt, in der jeder von uns eine Aufgabe bekam, die beinhaltete mit handwerklichem Geschick eine selbstleuchtende Figur zusammenzubauen.

Bei der zeitgleichen Werksführung wurden uns die einzelnen Produktionsschritte gezeigt und erläutert. Besonders Interessant fanden wir eine Maschine die per Lasertechnik Aluminiumplatten in vom Kunden geforderte Teile schnitt, bei den bestimmte Spezifikationen genau eingehalten werden mussten. Nach der Durchführung der jeweiligen Gruppen wurde gewechselt. Den Abschluss der Betriebsbesichtigung stellte das gemeinsame Mittagessen dar.

 

Für uns war es ein sehr interessanter Tag, der gut organisiert und lehrreich war. Besonders wertvoll waren die Eindrücke, die wir in diesem modernen Unternehmen sammeln durften.

 

Autor: INK 17, B. Sonnabend, P. Alarich, ROC (13.05.2019)

Brüssel, Staßfurt, Aschersleben

 

Unsere Schule, die BbS „WEMA“, liegt im Salzlandkreis, mitten in Deutschland und im Herzen Europas. Doch welche Rolle spielt die EU in unserem Leben?


Diese und andere Fragen widmeten sich die SchülerInnen des Beruflichen Gymnasiums, der Berufsschule und der Berufsfachschule am 8. und 9. April 2019. Herr Ingo Espenschied war an diesen Tagen unser Gast mit seinem Programm „EU-Parlament - Die Stimme der Bürger!?“ und erklärte den Klassen SAS 18A, SAS 18C, FWM 16, FPM 17, FG18W, FG18G, FG17W und FG17G sehr anschaulich und lebhaft, warum es die EU gibt, welche Fraktionen vertreten sind und wie das Europaparlament und weitere Institutionen arbeiten. Kurz vor der Europawahl am 26. Mai 2019 erhielten die SchülerInnen grundlegende Informationen zu Europa. Im Anschluss der Vortragsreihe hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen und diese zu diskutieren. Wir danken Herrn Espenschied für die interessante Gestaltung dieser beiden Tage. Unser weiterer Dank gilt der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, die die Umsetzung des Projekts ermöglicht hat.

  

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Autoren: BOS, BÄM (26.04.2019)

Neu auf der Homepage

Stellenmarkt SFT

Sie sind momentan auf der Suche nach dem passenden Ausbildungsberuf? Dann schauen Sie doch einfach mal in der neuen Rubrik Stellenmarkt SFT vorbei.

 

Leben im Salzlandkreis

Im Salzlandkreis gibt es mehr zu erleben und entdecken als man denkt. Eine kleine Übersicht dazu liefert die Homepage der Stadt Staßfurt unter der Rubrik Leben im Salzlandkreis.

Studenten für einen Tag

Am Mittwoch, dem 30.01.2019, unternahmen die 11. Klassen der BbS Aschersleben-Staßfurt "WEMA“ einen Ausflug an die Fachhochschule Harz.


Für einen Tag durften sie den Alltag der Studenten an dieser Fachhochschule spüren. Einige Vorlesungen, das Mensa-Essen und die Bibliothek wurden unter die Lupe genommen. Die Klassen wurden von Hr. Pr. Goos freudestrahlend empfangen und zum Vorlesungssaal geführt, wo Fr. Mandy Ebers und Hr. Dr. Sebastian Thieme auf die neugierigen Schüler warteten. Fr. M. Ebers begrüßte die „neuen Studenten“ und stellte die Fachhochschule Harz vor, während Hr. Dr. S. Thieme die Vorlesungen über das Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“ hielt. Die Vorlesungen dauerten jeweils etwa 2 Stunden, was schon ganz schön anstrengend sein kann. Manche Schüler sagten, dass das Thema schon etwas zäh war, aber trotzdem sehr interessant. „Natürlich schwand bei dem einen oder anderen manchmal die Konzentration“, wie die Schülerin Annina Benad sagte. Zum Schluss gab es noch eine Kleinigkeit als Geschenk von der Hochschule an die Lehrer und Schüler der BbS Aschersleben-Staßfurt "WEMA“. Jeder bekam einen Stoffbeutel mit einem Kuli, einem Notizblock, einer Tüte Gummibärchen und einem Lesezeichen.

Ich persönlich fand diesen Ausflug interessant und würde es jedem Schüler, welcher später einmal studieren möchte, weiterempfehlen. Auch wenn viele sagen, sie wollen nicht oder sie wissen noch nicht, was sie einmal studieren wollen, bin ich der Meinung: „Schaden würde es niemandem.“


Autorin: Anna-Lena Mischur FG 18G (02.03.2019)

Warren macht glücklich!

Am Donnerstag, dem 10.01.2019, besuchte „The Englishman“ Warren Green unsere Klasse FG18W.


 warren_macht_gluecklich01.02.19.jpgGespannt warteten wir an diesem Tag auf das Radio-SAW-Team. Schon nach kurzer Zeit betrat er fröhlich pfeifend den Raum und begrüßte uns mit einem Lächeln. Um keine Zeit zu verlieren, fingen wir direkt an, den Song „Happy now“ von Zedd und Elly Duhé zu übersetzen. Nun war es also an der Zeit, Warren mit unseren Englischkenntnissen zu beeindrucken. Dies gelang uns sogar erstaunlich gut. Einige Schüler hatten am Ende die Ehre, den Song und die Anmoderation für die Radioshow „Klasse übersetzt“ einzusprechen.

Zum krönenden Abschluss hatten wir die Möglichkeit ein paar Selfies mit Warren Green „The Englishman“ zu machen.

Im Großen und Ganzen war die Klasse total begeistert von der etwas anderen Englischstunde und wir würden uns jederzeit über eine Wiederholung freuen.

 

Neugierig auf das Resultat? Schaltet das Radio ein, am 8.02.2019 um 6.45 Uhr, oder besucht die Online-Mediathek von Radio SAW.

 

Autor: FG18W (01.02.2019)

Als Azubi die Welt entdecken!

Du willst nicht nur deine Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch das Leben in anderen Ländern kennenlernen?

 

auslandspraktika01.02.19.jpgMach mehr aus deiner Ausbildung!“ lautet der Leitspruch des ErasmusPlus-Förderprogramms, welches unserer Klasse, der INK17, am 9. November von Frau Izabela Peter, der Mobilitätsberaterin der IHK Magdeburg, vorgestellt wurde.

Jeder Auszubildende hat die Möglichkeit, einen Teil der Berufsausbildung im Ausland zu absolvieren. Der maximale Zeitraum des Praktikums beträgt 12 Monate, die empfohlene Zeit liegt bei drei bis vier Wochen. Bei der Auswahl des Praktikumsstandortes sind innerhalb der EU keine Grenzen gesetzt.

Für ein solches Praktikum sollte man mindestens 18 Jahre alt sein, das 1. Lehrjahr abgeschlossen, Grundkenntnisse in Englisch bzw. der Landessprache und eine Freistellung vom Betrieb/der Berufsschule haben. Mit der Absolvierung des Praktikums ergibt sich ein attraktiver Zusatzpunkt im Lebenslauf. Außerdem wird eigene Selbständigkeit, Organisationsfähigkeit und Flexibilität gefördert.

Die Reisekosten für das Praktikum werden durch EU-Fördergelder gedeckt. Zudem erhält man eine Tagespauschale für den Aufenthalt. Außerdem steht einem weiterhin die Ausbildungsvergütung zu. Aber nicht nur die Auszubildenden, sondern auch die ausbildenden Unternehmen profitieren von einem Auslandspraktikum. Es erhöht die Attraktivität der Ausbildung und trägt dazu bei, motivierte Nachwuchskräfte für sich zu gewinnen, um sich zukünftige Fachkräfte zu sichern.

 

Sollte dein Neugier geweckt worden sein, dann erhältst du weitere Informationen dazu unter

https://www.berufsbildung-ohne-grenzen.de .

 

Bei konkretem Interesse kannst du dich gern an unsere Auslandsbeauftrage der Schule,

Frau Möller (moeller.wema@gmail.com), oder direkt an Frau Peter (i.peter@hwk-magdeburg.de) wenden.

 

Autor: INK17 (01.02.2019)




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