Reisebericht der Fahrt in die Gedenkstätten der Deutschen Teilung
Marienborn und Hötensleben

 

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 und dem Sieg über das nationalsozialistische Deutschland wurde mit dem Potsdamer Abkommen Deutschland am 2. August 1945 in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Schnell kam es zu Spannungen zwischen den Siegermächten USA, Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion. Die drei westlichen Zonen standen der Sowjetunion gegenüber. Mit der fortschreitenden Konfrontation zwischen Ost und West und der unangekündigten Währungsreform 1948 in der Trizone, die in einer Berlin Blockade gipfelte, wurde Deutschland im Jahr 1949 geteilt. Es entstanden die Bundesrepublik Deutschland (BRD) und die Deutsche Demokratische Republik (DDR).


Mit der neuen Republik im Osten Deutschlands sollte ein Land nach sowjetischem Vorbild entstehen, in dem alle Menschen gleichberechtigt sind und in dem allen alles gehört. Die Wahrheit sah anders aus. Es entstand ein Land, in dem eine einzige Partei (die SED) über alles bestimmte. Freie Berufswahl, freie Medien oder freie Meinungsäußerungen wurden unterbunden, Familien zerrissen und Menschen systematisch beobachtet und kontrolliert.


Die Grenzpassage Helmstedt – Marienborn sowie der ehemalige Grenzabschnitt Hötensleben gehören zu den herausragenden Erinnerungsorten der deutschen und europäischen Teilungsgeschichte in der Zeit des Kalten Krieges.
Am 23.08.18 besuchten die Industriemechaniker/-innen des zweiten und dritten Ausbildungsjahres die Gedenkstätten der innerdeutschen Teilung. Zuerst ging es nach Marienborn. Durch die Autobahn A2 entwickelte sich dieser Ort zum größten und wichtigsten Kontrollpassierpunkt an der Grenze. Die beiden Klassen besichtigten das ehemalige Kontrollareal mit Passkontrolle, Zollkontrolle, Kontrollgarage, Kommandantenturm sowie die Sonderausstellung mit zahlreichen Informationen und Exponaten. Am interessantesten wurden die Selbstschussanlage und der sogenannte „Pfiffie“, eine KFZ-Rollsperre, die sogar einen 50-Tonnen LKW zum Stillstand bringen konnte, aufgenommen.


Nach einer kurzen Mittagspause wurde der ehemalige Grenzabschnitt Hötensleben besucht. Die Gedenkstätte umfasst ein im Original erhaltenes Teilstück der Grenzanlagen der DDR. Der wohl prägendste Aspekt war die Lage der Einrichtung selbst. Alle Mauern, Zäune und Barrikaden wurden „freundwärts“ angelegt. Sie zeigten also in die Ostzone und waren somit konzipiert, Menschen die Einreise in den Westen, wenn nötig auch gewaltsam, zu verwehren.
Wir danken der Gedenkstätte für die interessante Gestaltung des Tages sowie der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, die diese Fahrt gefördert und ermöglicht hat.

 

Autor: MAC (13.09.2018)

Reisebericht der Fahrt in das ehemalige Konzentrationslager
Langenstein-Zweiberge

 

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Treblinka, Ausschwitz und Buchenwald sind fest verankerte Begriffe für die Grausamkeiten des NS-Regimes. Das Netz war jedoch dichter geknüpft. In vielen Teilen unseres Landes finden sich teils unbekannte Konzentrationslager. Am 12. Juni 2018 besuchten die Verkäufer des ersten Ausbildungsjahres (VEK 17B) sowie die angehenden Einzelhändler (EHK 17) die KZ-Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge. Ein Ort, an dem Menschen zur Arbeit gezwungen wurden und unter kaum vorzustellenden Bedingungen vegetierten. Die beiden Klassen besichtigten an diesem Tag einen Teil des Stollensystems, in dem kriegswichtige Güter produziert wurden. Jenny schrieb in ihrem Reisebericht zur Besichtigung des Stollens: „Da bekam man gleich Gänsehaut.“  Zudem erkundeten die Schüler das ehemalige Gelände des Konzentrationslagers und erfuhren etwas zum Leben der ehemaligen Häftlinge, z.B. wie groß waren die täglichen Essensrationen, wie waren die Menschen untergebracht und wie sah ihr Alltag aus. Am Massengrab hielten die Schüler inne.

 

  • „Wir waren geschockt vom Massengrab.“ (Auszug aus dem Reisebericht von Vanessa)
  • „(…) diese Augenblicke und Momente der Traurigkeit sind nicht auszudrücken.“ (Auszug aus dem Reisebericht von Marie-Ines, Laura-Monique und Madeline)
  • „Erschreckend und traurig zugleich.“ (Auszug aus dem Reisebericht von Stacie und Celina)

 

Wir danken zum einen der Gedenkstätte für die Gestaltung des Tages. Zum anderen gilt unser Dank der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, die diese Fahrt gefördert hat.

 

Autoren: HOM/BÄM (06.08.2018)

Abschluss des Schuljahres 2017/18

 

 

Am Mittwoch, den 27.06.2018, verabschiedete das Kollegium der BbS ASL-SFT "WEMA" nicht nur das Schuljahr 2017/18, sondern auch die Schulleiterin Frau Schmidt sowie Frau Henkel, Frau Stolle und Herrn Karnowski in einen neuen Lebensabschnitt.

 

 

Autoren: EBJ/ROC (04.07.2018)

Gedenkstättenfahrt in das ehemalige KZ Langenstein-Zwieberge

 

Am 22. Mai 2018 fuhren die Klassen Haus- und Familienpflege (HFP 17), Einstiegsqualifizierung (EQ+) und Sozialassis-tenten (SAS 17A) in das ehemalige Konzentrationslager Langenstein-Zwieberge bei Halberstadt. Die Schüler besichtigten zu Beginn den ehemaligen Produktionsstollen mit dem Decknahmen „Malachit“. Dort erfuhren sie, wie die KZ-Häftlinge durch unmenschliche Zwangsarbeit vernichtet wurden. Im weiteren Tagesverlauf erkundeten die Klassen das ehemalige KZ-Gelände mit seinen Massengräbern. Sie bearbeiteten gruppenweise Fragen an verschiedenen Stationen. Abschließend erfolgte eine ausführliche Auswertung der Schülerrecherchen.

Der Besuch der Gedenkstätte wurde durch die Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. Wir danken den Mitarbeitern der Gedenkstätte für die Umsetzung des Projekttages.

 

Autor: BÄM (11.06.2018)

Aktion: "Lies mal wieder!"

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Freistunde und Langeweile? Damit ist jetzt Schluss. Genieß doch das schöne Wetter mit einer Tasse Kaffee und einem guten Buch. Das Buch findest Du in unserer „Bücherkiste“ im Foyer. Und sollte das Wetter mal schlecht sein, dann entspann Dich doch einfach in unserer Leseecke. Wir haben Bücher aus verschiedenen Genres. Und so einfach geht’s: Nimm Dir ein Buch, tausche ein Buch gegen ein anderes aus oder bring einfach ein gutes Buch mit. Wichtig ist, dass das Buch nicht ausstirbt und Du liest.

Wir wünschen Dir viel Freude beim Lesen.


Autor: BÄM




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